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Kenntnisnachweis als Ausweis mit QR-Code

Kenntnisnachweis als Ausweis mit QR-Code

(15.09.2017) Von vielen Modellfliegerinnen und Modellfliegern gewünscht, der Kenntnisnachweis ist nun auch als digitaler Ausweis verfügbar.

Alle Personen die bereits einen Kenntnisnachweis beim DAeC erworben haben und alle die dies zukünftig tun, können sich nun den Kenntnisnachweis auf das Smartphone oder Tablet laden und den zeitgemäßen QR-Code zur Verifizierung der Gültigkeit nutzen.

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Nochmals zur Erinnerung..

 

Ab Oktober ist es Pflicht Modelle ab 250 Gramm mit einer Feuerfesten Kennzeichnung ( Name Anschrift Tel. )

zu versehen die sichtbar aussen am Modell angebracht werden muss...

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Liebe Modellflugfreunde,
der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 10. März 2017 über die Novellierung der Luftverkehrsordnung entschieden. Die Länderkammer folgte dabei einem Änderungsantrag des Bundesrats-Verkehrsausschusses und stimmte der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgelegten „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten” nur unter der Maßgabe zu, dass Modellflieger auch außerhalb von zugelassenen Modellfluggeländen zukünftig über 100 Meter hoch fliegen dürfen. Der von den Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen formulierte Änderungsantrag sieht im Kern vor, zu dem mit den Deutschen Modellflieger Verband e.V. im Herbst 2016 erzielten Kompromiss zur Novellierung der Luftverkehrsordnung zurückzukehren. Lehnt die Bundesregierung diesen Änderungsantrag ab, wäre die „Drohnen-Verordnung“ endgültig gescheitert.
Durch den Beschluss der Länderkammer wurde der intensive, weit mehr als ein Jahr andauernde Kampf der Modellflugszene und des Deutschen Modellflieger Verbands (DMFV) belohnt. In unzähligen Gesprächen und hartnäckigen Verhandlungen wurde eine ausnahmslose Flughöhenbegrenzung von 100 Metern verhindert, die zu Beginn der Proteste als nicht verhandelbar galt. Auf diese Weise hat der Modellflug in Deutschland wieder eine attraktive Zukunft.
Die „DMFV Arbeitsgruppe Dobrindt“, diese organisierte über ein Jahr den fachlichen Widerstand und die politische Lobbyarbeit des DMFV, traf sich bereits am 11. März 2017 zu einer Analyse der aktuellen Situation. Die Arbeitsgruppe zog ein positives Fazit über die geleistete Arbeit. Insbesondere die Unterstützung aus der Mitgliedschaft des DMFV und der bewiesene Zusammenhalt war, trotz häufig unterschiedlicher Fachansichten, vorbildlich. Das Ergebnis ist unter den Gesamtumständen – Entwicklungen auf europäischer Ebene sowie eine Vielzahl von starken Interessengruppen, die sich für den 100 Meter Flugdeckel eingesetzt haben – als sehr stark zu bewerten.
Eine flächendeckende Flughöhenbegrenzung von 100 Meter konnte für die Modellfluggelände und für das Fliegen auf der „grünen Wiese“ verhindert werden. Dies allerdings nur für die „klassischen“ Modellflieger. Die Multicopterpiloten müssen, wenn sie außerhalb von zugelassenen Modellfluggeländen über 100 Meter fliegen möchten, eine Ausnahmegenehmigung bei der zuständigen Landesluftfahrtbehörde beantragen. In allen Gesprächen mit den Bundesländern, wurde uns klar signalisiert, dass sie eine Deregulierung, wie für Modellflieger bei der 100 Meter Regelung vorgesehen, für Multicopter nicht mittragen werden.
Wir halten die Flughöhenbegrenzung von 100 Meter für Multicopterpiloten, die im DMFV organisiert sind, für nicht überzeugend. Diese sind ebenfalls gut informiert und erfüllen auch alle notwendigen Standards. Der DMFV ist nunmehr in der Pflicht, verstärkt das Thema „Multicopter“ zu betreuen. Dies entspricht dem Wunsch von Politik und Verwaltung.
Betreiber von Flugmodellen benötigen in Zukunft eine sogenannte „Einweisungsbescheinigung“ eines beauftragten Verbandes. Dies in zwei Fällen:
1. Wenn sie ein Flugmodell mit mehr als 2 Kilogramm Abfluggewicht außerhalb von zugelassenen Modellfluggeländen starten und
2. wenn sie mit Ihrem Flugmodell außerhalb von zugelassenen Modellfluggeländen über 100 Meter hoch fliegen möchten.
Die „DMFV Arbeitsgruppe Dobrindt“ hat sich bereits mit den Inhalten für die „Einweisungsbescheinigung“ befasst und wird diese, voraussichtlich im April 2017, mit den anderen Verbänden abstimmen. Anschließend werden wir entsprechende Gespräche mit dem BMVI und dem LBA führen. Wichtig: es wird keine Prüfung geben und es soll einen einfachen und bequemen Weg für Sie geben, die Bescheinigung beim DMFV oder Ihrem Verein zu erhalten.
Sie, aber auch alle DMFV Mitglieder, werden alle notwendigen Informationen rechtzeitig erhalten. Wir werden hierzu unsere Verbandsmedien nutzen. Momentan ist die Verordnung noch im gesetzgeberischen Gang, so dass es sicherlich noch einige Monate dauern wird, bis die neuen Regeln Geltung beanspruchen werden. Genießen wir jetzt die neue Flugsaison. Wir haben es uns verdient.

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Ist es vollbracht?

In einer Telefonkonferenz auf Einladung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wurden den beiden Verbänden DAeC und DMFV von Staatssekretär Michael Odenwald die zentralen Änderungen mitgeteilt. Nach den kritischen Kommentierungen durch den DAeC, besonders bzgl. des Ausmaßes des Befähigungsnachweises und der nicht durchführbaren Regelungen auf Modellflugplätzen, kann sich das mündlich übermittelte Ergebnis sehen lassen. Der schriftliche Entwurf, der wohl im Frühjahr in den Bundesrat geht, liegt derzeit noch nicht vor. Der bekannte Rechtsanwalt Dr. Walter Felling hat bereits zugesagt, diesen nach Vorlage zu prüfen.

Zusammengefasst ändert sich bei Modellfluglätzen mit einer Aufstiegsgenehmigung nichts, der im Erstentwurf noch vorgesehene Befähigungsnachweis ist nicht notwendig. Nur für genehmigungsfreien Modellflug auf der grünen Wiese ab einem Modellgewicht von 2kg und/oder bei Flügen über 100 Meter wird der Nachweis benötigt. Dessen Umfang und Ausgestaltung ist völlig offen, in der Telefonkonferenz fiel auch der Begriff „Einweisung“. Welche weiteren Einschränkungen es hinsichtlich von Modellfluggebieten geben wird, wird sich aus dem schriftlichen Entwurf ergeben.

Damit hat der DAeC mit seiner Arbeitsgruppe, mit seiner Handlungsweise wesentlich dazu beigetragen, dass der Modellflugsport weiter fast wie gewohnt ausgeübt werden kann. Hätten alle Modellflieger Deutschlands in Gänze auf einem rein sachlichen wie fachlichen Niveau agiert, wäre der Erfolgslevel noch zukunftsorientierter und sicherlich noch erfreulicher ausgefallen.

Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Als im vergangenen Jahr, nach dem Interview mit Bundesminister Dobrindt, die Wellen zu Recht hoch schlugen, bat der DAeC erste einmal um Gelassenheit. Ziel war es, mit den betroffenen Ministerien, mit der Politik Kontakt aufzunehmen. Zur DAeC-Hauptversammlung Ende 2015 wurde vom Vorsitzenden des parlamentarischen Ausschusses Luft- um Raumfahrt, MdB Peter Willsch, schon eine gute Lösung für den Modellflug angekündigt. Diesem Ausschuss gehören übrigens etwa 100 Abgeordnete aus allen Fraktionen an. In weiteren Gesprächen während der Spielwarenmesse Nürnberg und auf der Wasserkuppe, sowie mit den Staatssekretären und Abteilungsleitern aus dem  BMVI, sowie persönlich mit Minister Dobrindt wurde klar, der Modellflug ist nicht gemeint.

Ein erster Referentenentwurf entsprach allerdings in keiner Weise diesen Aussagen. Aufgrund der Ressortabstimmung wurde dieser Entwurf dem für den Sport zuständigen Innenministerium (BMI) zugeleitet. Das BMI bat den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) Anfang 2016 um eine Stellungnahme. Anlässlich der DAeC-Hauptversammlung Ende 2015 hatte DOSB-Präsident Alfons Hörmann die volle Unterstützung für den Modellflugsport zugesagt. So konnten die Argumente des DAeC über den sehr einflussreichen DOSB in den Entscheidungsprozess beim BMVI einfließen.

Beim Gespräch auf der Wasserkuppe im Mai wurde erstmals seitens der Vertreter aus BMVI und BMI deutlich darauf hingewiesen, dass dieses Thema durch die vielfältigen Veröffentlichungen zum Politikum geworden war. Es wurde auch in den abschließenden Gesprächen erneut betont, dass dadurch die Handlungsoptionen im BMVI deutlich eingeschränkt wurden, da immer mehr Externe und Fachfremde auf den Entscheidungsprozess Einfluss nahmen.

So erklärt sich wahrscheinlich auch der überraschende Entwurf von Anfang Oktober, der erneut nicht den Erwartungen des DAeC entsprach. Inzwischen wurde bekannt, dass sich selbst die Landesluftfahrtbehörden mehr als kritisch zu diesem Entwurf geäußert haben.

Interessant die einzige Veröffentlichung durch das BMVI nach dem Gespräch des parlamentarischen Staatssekretärs Norbert Barthle mit dem DAeC und dem DHV. Der letzte Absatz macht deutlich, dass mit konstruktiven Gesprächen und Kompromissbereitschaft sehr viel zu erreichen ist.

Wir bedanken uns bei allen, die mitgeholfen haben dieses für den Modellflugsport nach jetziger Kenntnis positive Ergebnis zu erzielen.

Und nun gilt es in Europa mit Europa Modell Flying Union (EMFU) und Europe Air Sports (EAS) den Modellflug zu schützen.

Aktuelle Informationen auch auf der Homepage: www.lvbay.de

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Die Vorstandschaft möchte noch einmal eindringlich auf die Kennzeichnungspflicht für Modellflugzeuge hinweisen.

Erinnerung an die Kennzeichnungspflicht für Flugmodelle mit einem Gewicht von fünf Kilogramm und mehr  

Frage: Muss ich mein Modell kennzeichnen?

Diese Frage beantwortet

Anlage 1 (zu § 14 Abs. 1 und § 19 Abs. 1)

Vorschriften über den Eintragungsschein und das Lufttüchtigkeitszeugnis sowie die Kennzeichnung von Luftfahrzeugen

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 1264 - 1265)

I. Eintragungsschein und Lufttüchtigkeitszeugnis

Nicht modellflugrelevant.

III. Bundesflagge

Nicht modellflugrelevant.

IV. Gemeinsame Vorschriften

1. Nicht modellflugrelevant.

2. Nicht modellflugrelevant.

3. Unbemannte Ballone, Drachen, Flugmodelle mit einem Gewicht von fünf Kilogramm und mehr, sowie Flugkörper mit Eigenantrieb müssen an sichtbarer Stelle den Namen und die Anschrift des Eigentümers in dauerhafter und feuerfester Beschriftung führen.

Diese Vorschrift ist in der Modellflugszene weitgehend völlig unbekannt. Allerdings sollte sie insbesondere von den Jetfliegern beachtet werden, da gelegentlich Jetmodelle in Brand geraten sein sollen. Tritt der Brand zudem nach einem Absturz auf, der mit Sach- oder Personenschäden verbunden ist, könnte es zu Problemen führen, wenn sich herausstellt, dass das Modell nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet war. Es könnte der Verdacht entstehen, der Eigentümer wolle sich auf diese Art und Weise seiner Identifizierung entziehen.

Aber auch Betreiber von anderen Modellen mit einem Gewicht von fünf Kilogramm oder mehr sollten dieser Vorschrift Beachtung schenken.

Als Träger der Eigentümerdaten eignet sich nur ein geprägtes, gefrästes oder geätztes Metallschild. Nur das ist dauerhaft und feuerfest.

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